Neuroplastizitätsbasierte Übungen, die darauf abzielen, ein überaktives, in Daueralarm geratenes Nervensystem Schritt für Schritt zu beruhigen – ein Baustein auf dem Weg zur ME/CFS-Genesung.

Bei ME/CFS und Long-Covid beschreiben viele Betroffene, dass ihr Körper auch bei kleinen Reizen mit starken Symptomen reagiert – so, als würde ständig Alarm geschlagen. Brain-Retraining-Ansätze gehen davon aus, dass sich dieses Alarmmuster im Gehirn durch Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu verdrahten – eingeschliffen hat.
Ziel ist es, dem Nervensystem durch gezielte, wiederholte Übungen neue, ruhigere Reaktionsmuster beizubringen.
Welche Gedanken, Situationen oder Körperempfindungen lösen die Alarmreaktion aus?
Den automatischen Alarm-Kreislauf im Moment des Auftretens bewusst unterbrechen.
Durch tägliche Wiederholung entsteht über Zeit ein neues, ruhigeres Grundmuster.
Wichtig: Brain Retraining ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung. Es wird als ergänzender Baustein neben ärztlicher Begleitung eingesetzt.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, und ich kann dir keine Heilung versprechen. Aus eigener Erfahrung und aus der Arbeit mit Klient:innen weiß ich aber: Für viele Menschen auf dem Weg der CFS-Genesung ist Brain Retraining ein hilfreicher Baustein, weil es genau am überaktiven Alarmmuster im Nervensystem ansetzt, das bei ME/CFS häufig eine Rolle spielt. Wie viel es im Einzelfall bewirkt, hängt von der individuellen Situation ab – meist wirkt es am besten in Kombination mit anderen Bausteinen wie Mickel Therapie und somatischer Integration.
Im kostenfreien Infogespräch zeige ich dir, wie Brain Retraining in der Praxis funktioniert.
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